Bookpost
Ich möchte mal wieder ein paar Bücher erwähnen, die ich in letzter Zeit gelesen hab. Es waren dies
Erstmal zu "Talk, Talk":
Die Idee, einen Identitätsraub, der in den USA öfter vorkommen soll, in den Mittelpunkt zu stellen, fand ich wirklich gut. Auch, dass die Hauptdarstellerin taub ist, war sehr interessant.
Umgesetzt war das Buch aber nicht so toll. An manchen Stellen des Buches ertappte ich mich dabei, wie ich Absätze einfach übersprang oder schon derart genervt war, dass ich das Buch weglegte. Und das passiert mir wirklich nicht so oft.
Nach ein paar spannenden Stellen aber, die durchaus mehr versprachen und einer Rezension, die den Schluss als "gut" dargestellt hatte, las ich das Buch schnell in einer Nacht aus und wurde bitter enttäuscht. Der Schluss ist noch unbefriedigender als das ganze vorherige Geschreibsel. Ich möchte jetzt nicht näher darauf eingehen, aber wenn ich einen Verbrecher quer durchs Land verfolgen würde und er bietet sich am Schluss quasi freiwillig zur Verhaftung an und ich lasse ihn laufen - ist das logisch? Ist das logisch?! Wer tut sowas? Wir reden hier über ein amerikanisches Buch, wo am Schluss nahezu immer "Gerechtigkeit" waltet.
So einen blöden Schluss und überhaupt blödes Buch hab ich selten gelesen. Natürlich würde ich "Einfach Abhauen" von Gudrun Pausewang noch immer als das absolut schlechteste gebundene Buch bezeichnen, das ich je gelesen habe. Bitte - wollt ihr ein schlechtes Buch lesen, nehmt es. Ich kanns euch sogar schenken. Hab knapp 2 Euro beim Libro dafür verschwendet.
1984
Ein Kultbuch. Man könnte es durchaus als Lücke bezeichnen, hat man es noch nicht gelesen.
Was soll ich sagen ... das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war zeitweise beklemmend, wenn man bedenkt, dass so ein System tatsächlich aufgebaut werden könnte bzw. schon im Aufbau ist. Vielen ist die Demokratie egal, aber ich finde, wenn man sich nicht mehr daran beteiligt, ebnet man den Weg für eine Zwangsherrschaft.
Über den Inhalt will ich jetzt nichts Genaueres sagen, der sollte allgemein bekannt sein.
Supergute Tage
Ich habe nicht Asperger's und ich weiß nicht, wie es ist, autistisch zu sein, deshalb kann ich nicht sagen, ob Mark Haddon mit den Beschreibungen seines "Helden" Christopher Boone im Schwarzen liegt oder nur mit einem Psychologiebuch am Schreibtisch gesessen hat.
Ich hoffe mal, es ist Ersteres. Das Buch ist witzig geschrieben und zwischendurch sinniert Christopher, der Junge mit Asperger's, der auf Primzahlen und überhaupt alles, was die Mathematik so hergibt, steht, über mathematische und naturwissenschaftliche Probleme und Antworten.
Der Handlungsstrang ist teilweise eigentlich nicht vorhanden, aber das macht nichts (im Gegensatz zu einem oben genannten Buch, über das ich gar nicht mehr nachdenken will, so wütend macht mich das).
Sollte wer wieder Buchempfehlungen haben - bitte her damit! Ich les immer gern, besonders dann, wenn ich lernen sollte.
- "Talk, Talk" von T.C. Boyle
- "1984" von George Orwell
- "Supergute Tage" von Mark Haddon
Erstmal zu "Talk, Talk":
Die Idee, einen Identitätsraub, der in den USA öfter vorkommen soll, in den Mittelpunkt zu stellen, fand ich wirklich gut. Auch, dass die Hauptdarstellerin taub ist, war sehr interessant.
Umgesetzt war das Buch aber nicht so toll. An manchen Stellen des Buches ertappte ich mich dabei, wie ich Absätze einfach übersprang oder schon derart genervt war, dass ich das Buch weglegte. Und das passiert mir wirklich nicht so oft.
Nach ein paar spannenden Stellen aber, die durchaus mehr versprachen und einer Rezension, die den Schluss als "gut" dargestellt hatte, las ich das Buch schnell in einer Nacht aus und wurde bitter enttäuscht. Der Schluss ist noch unbefriedigender als das ganze vorherige Geschreibsel. Ich möchte jetzt nicht näher darauf eingehen, aber wenn ich einen Verbrecher quer durchs Land verfolgen würde und er bietet sich am Schluss quasi freiwillig zur Verhaftung an und ich lasse ihn laufen - ist das logisch? Ist das logisch?! Wer tut sowas? Wir reden hier über ein amerikanisches Buch, wo am Schluss nahezu immer "Gerechtigkeit" waltet.
So einen blöden Schluss und überhaupt blödes Buch hab ich selten gelesen. Natürlich würde ich "Einfach Abhauen" von Gudrun Pausewang noch immer als das absolut schlechteste gebundene Buch bezeichnen, das ich je gelesen habe. Bitte - wollt ihr ein schlechtes Buch lesen, nehmt es. Ich kanns euch sogar schenken. Hab knapp 2 Euro beim Libro dafür verschwendet.
1984
Ein Kultbuch. Man könnte es durchaus als Lücke bezeichnen, hat man es noch nicht gelesen.
Was soll ich sagen ... das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war zeitweise beklemmend, wenn man bedenkt, dass so ein System tatsächlich aufgebaut werden könnte bzw. schon im Aufbau ist. Vielen ist die Demokratie egal, aber ich finde, wenn man sich nicht mehr daran beteiligt, ebnet man den Weg für eine Zwangsherrschaft.
Über den Inhalt will ich jetzt nichts Genaueres sagen, der sollte allgemein bekannt sein.
Supergute Tage
Ich habe nicht Asperger's und ich weiß nicht, wie es ist, autistisch zu sein, deshalb kann ich nicht sagen, ob Mark Haddon mit den Beschreibungen seines "Helden" Christopher Boone im Schwarzen liegt oder nur mit einem Psychologiebuch am Schreibtisch gesessen hat.
Ich hoffe mal, es ist Ersteres. Das Buch ist witzig geschrieben und zwischendurch sinniert Christopher, der Junge mit Asperger's, der auf Primzahlen und überhaupt alles, was die Mathematik so hergibt, steht, über mathematische und naturwissenschaftliche Probleme und Antworten.
Der Handlungsstrang ist teilweise eigentlich nicht vorhanden, aber das macht nichts (im Gegensatz zu einem oben genannten Buch, über das ich gar nicht mehr nachdenken will, so wütend macht mich das).
Sollte wer wieder Buchempfehlungen haben - bitte her damit! Ich les immer gern, besonders dann, wenn ich lernen sollte.
Andoline - 17. Feb, 12:07





