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Books

Sonntag, 17. Februar 2008

Bookpost

Ich möchte mal wieder ein paar Bücher erwähnen, die ich in letzter Zeit gelesen hab. Es waren dies
  • "Talk, Talk" von T.C. Boyle
  • "1984" von George Orwell
  • "Supergute Tage" von Mark Haddon
Ich bin mir nahezu sicher, noch welche gelesen zu haben, aber ich kann mich beim besten Willen gerade nicht erinnern. Vielleicht später.

Erstmal zu "Talk, Talk":
Die Idee, einen Identitätsraub, der in den USA öfter vorkommen soll, in den Mittelpunkt zu stellen, fand ich wirklich gut. Auch, dass die Hauptdarstellerin taub ist, war sehr interessant.
Umgesetzt war das Buch aber nicht so toll. An manchen Stellen des Buches ertappte ich mich dabei, wie ich Absätze einfach übersprang oder schon derart genervt war, dass ich das Buch weglegte. Und das passiert mir wirklich nicht so oft.
Nach ein paar spannenden Stellen aber, die durchaus mehr versprachen und einer Rezension, die den Schluss als "gut" dargestellt hatte, las ich das Buch schnell in einer Nacht aus und wurde bitter enttäuscht. Der Schluss ist noch unbefriedigender als das ganze vorherige Geschreibsel. Ich möchte jetzt nicht näher darauf eingehen, aber wenn ich einen Verbrecher quer durchs Land verfolgen würde und er bietet sich am Schluss quasi freiwillig zur Verhaftung an und ich lasse ihn laufen - ist das logisch? Ist das logisch?! Wer tut sowas? Wir reden hier über ein amerikanisches Buch, wo am Schluss nahezu immer "Gerechtigkeit" waltet.

So einen blöden Schluss und überhaupt blödes Buch hab ich selten gelesen. Natürlich würde ich "Einfach Abhauen" von Gudrun Pausewang noch immer als das absolut schlechteste gebundene Buch bezeichnen, das ich je gelesen habe. Bitte - wollt ihr ein schlechtes Buch lesen, nehmt es. Ich kanns euch sogar schenken. Hab knapp 2 Euro beim Libro dafür verschwendet.

1984
Ein Kultbuch. Man könnte es durchaus als Lücke bezeichnen, hat man es noch nicht gelesen.
Was soll ich sagen ... das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war zeitweise beklemmend, wenn man bedenkt, dass so ein System tatsächlich aufgebaut werden könnte bzw. schon im Aufbau ist. Vielen ist die Demokratie egal, aber ich finde, wenn man sich nicht mehr daran beteiligt, ebnet man den Weg für eine Zwangsherrschaft.
Über den Inhalt will ich jetzt nichts Genaueres sagen, der sollte allgemein bekannt sein.

Supergute Tage
Ich habe nicht Asperger's und ich weiß nicht, wie es ist, autistisch zu sein, deshalb kann ich nicht sagen, ob Mark Haddon mit den Beschreibungen seines "Helden" Christopher Boone im Schwarzen liegt oder nur mit einem Psychologiebuch am Schreibtisch gesessen hat.
Ich hoffe mal, es ist Ersteres. Das Buch ist witzig geschrieben und zwischendurch sinniert Christopher, der Junge mit Asperger's, der auf Primzahlen und überhaupt alles, was die Mathematik so hergibt, steht, über mathematische und naturwissenschaftliche Probleme und Antworten.
Der Handlungsstrang ist teilweise eigentlich nicht vorhanden, aber das macht nichts (im Gegensatz zu einem oben genannten Buch, über das ich gar nicht mehr nachdenken will, so wütend macht mich das).


Sollte wer wieder Buchempfehlungen haben - bitte her damit! Ich les immer gern, besonders dann, wenn ich lernen sollte.

Donnerstag, 23. März 2006

My Sister's Keeper ...

... berührt mich grad wirklich. War vorher bei den letzten Seiten, aber ich war zum Fertiglesen einfach nicht in der Lage.
Ich weiß ja nicht, wer vor hat, dieses Buch irgendwann in der naher Zukunft zu lesen, aber wenn, dann kann er/sie ja das hier überlesen.
Jedenfalls fiebert man da das ganze Buch lang mit, dass alles gut ausgeht und dann kriegt man noch einen Schock draufgesetzt.
Ich kann's gar nicht wirklich in Worte ausdrücken, ... unmöglich. Mich hat schon lange kein Buch mehr so berührt.
Es ist also wirklich lesenwert (falls man das nicht aus meinen Worten schon raushört ;) )

Dienstag, 27. Dezember 2005

...

Briefe in die chinesische Vergangenheit

von Herbert Rosendorfer

Inhalt:
Es geht um einen Mandarin aus China, der im 10. Jahrhundert lebt und eine Zeitreise in unsere Zeit macht. Ja, und da alles für ihn neu hier ist, wird es auf "witzige" Weise beschrieben, was Autos sind und warum man Keramikschüsseln benutzt.

Also ... ich muss ehrlich gestehn, dass mich das Buch nicht sonderlich überzeugt hat. Der Humor ist einfach nicht meiner. Vielleicht gefällt's ja wem anders, aber mir nicht. Teilweise war das Buch engstirnig, unlustig und am Schluss besonders langgezogen.
Sicherlich hätte man die Seitenzahl um 100 reduzieren können wenn nicht mehr!

Fazit:
Ein Buch für den Urlaub, ein Buch für Zwischendurch, aber bitte nichts Besonderes erwarten!

PS: Wer hat mir diesen Tip gegeben?

Donnerstag, 10. November 2005

Wolf Haas - Das ewige Leben

Sollte jemand irgendwann einmal ein Referat über "Das ewige Leben" von Wolf Haas benötigen - bitte, es steht demjenigen frei, es sich von mir schicken zu lassen.

Autor: Wolf Haas
Titel: Das ewige Leben

Ja, es ist schon wieder was passiert. Und zwar diesmal mit Brenner, der am Neujahrsmorgen mit einem Loch im Kopf aufwacht und beschuldigt wird, einen Selbstmordversuch begangen zu haben.
Selbstmordversuch? Mitnichten, denn Brenner ist sich sicher, einem Komplott des Grazer Kripochefs Aschenbrenner zu Opfer zu fallen. Aschenbrenner war bei einem Jugendstreich, den wir an dieser Stelle auch Banküberfall nennen, dabei. Damals ist der beste Freund von Brenner an der Kreuzung verunglückt und nun fürchtet Brenner, nochmals zu verunglücken - aber nicht zufällig, denn Aschenbrenner will den Banküberfall nur zu gerne vertuschen ...

Ist ein sehr witziges Buch, wobei nicht nur die Deutschen ihre Probleme mit dem Verständnis haben. Die Grammatik ist absichtlich falsch geschrieben, manchmal werden einfach Prädikate ausgelassen und altösterreichische Klischees ausgenutzt.

Fazit:
Wem Krimis und lockere Literatur gefällt, ist hier sicher nicht falsch. Wer eher ernstere Sachen liest und bei Grammatikfehlern den Garaus kriegt, sollte sich lieber fern halten.

Montag, 7. November 2005

Jane Austen - Stolz und Vorurteil

Nachdem ich den Film im Kino gesehen hatte, musste ich mir das Buch mal wieder kaufen. War im Kino einfach verzaubert. :)

Autor: Jane Austen
Roman: Stolz u. Vorurteil

Wem die Sprache (ist ja schon ziemlich lange her, dass Jane Austen gelebt hat) nicht zusagt, sollte das Buch nicht anfangen zu lesen, da es sonst einfach frustrierend und langweilig erscheint.
Ich jedenfalls lese gerne so verschnörkelte Sätzchen und romantische (altromantische natürlich) Liebesgeschichten.

Im Buch geht's um die Familie Bennet, die in einer Zeit leben, wo das Heiraten für die Frauen ziemlich alles ist. Die Mutter ... echt, die wirkt so verrückt. Die versucht echt alles, um ihre Töchter um die Haube zu kriegen.
Ah ja, wollte nicht abschweifen.
Jedenfalls sind das 5 Schwestern (Jane, Elisabeth, Mary, Kitty, Lydia), davon zwei recht verrückt, eine ist ein Mauerblümchen und die anderen zwei sind die Lieblinge des Vaters.

Mich hat die Liebesgeschichte zwischen Mr. Darcy und Elisabeth fasziniert. Auf den ersten Blick wirken sie zwar unterschiedlich und passen scheinbar ganz und gar nicht zusammen, aber mit der Zeit wird immer klarer, dass die beiden füreinander bestimmt sind.

Hach, selber Schuld, dass man sich nie jemanden findet, wenn man immer perfekte Liebesgeschichten liest. ;)

Das Buch werd ich dann nochmal lesen, hat mir einfach gut gefallen. Hach.

Dienstag, 11. Oktober 2005

Happiness ...

... ist ein erfrischend witziges und locker zu lesendes Buch von Will Ferguson, meinem neu auserkorenen Autorengott.

Echt empfehlenswert.

Kurzinhalt?
--> Der kleine Verlagslektor Edwin de Valu veröffentlicht (per Zufall) ein Lebenshilfebuch von einem unbekannten Autor namens Tupac Soiree.
Lebenshilfebuch? Ist der Markt nicht schon überlaufen und heißt es nicht, dass kein einziges Lebenshilfebuch je wirklich das gehalten hat, was es versprochen hatte?
Dieses schon, denn jeder, der Tupacs Buch gelesen hat, wird wirklich glücklich. Frei von Drogen, Nikotin und sonstigen Lastern, die jeder gerne mal loswerden möchte.
Nur für die Tabakmonopole, Drogendealer und Alkoholbrauereien heißt das nichts anderes als SUPER-GAU ... nun sind sie hinter Edwin her, um Schlimmeres zu verhindern.

(c) J. Andoline


Habe es nur auf Englisch gelesen und weiß daher nicht, wie die deutsche Übersetzung ist. Angeblich soll die eh ganz gut sein, aber das sollte keinen davon abhalten, die Originalfassung zu lesen, die sicherlich um einiges witziger ist.


Übrigens ... ich will Pizza.

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Zuletzt aktualisiert: 30. Apr, 23:41

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